Zurück zur Geschichten-Übersicht

Hans Peter Schneider – Endurofahren aus Leidenschaft

Mich führten meine Leidenschaft für Motorräder, die Freundschaft mit Willi Schaub und die Freude, die er damit bereiten konnte, zum Oldtimerhobby.
Wichtig war mir jedoch auch immer, einen sauberen, schnellen Strich fahren zu können, was mit richtigen Oldtimern wegen der geringen Motorleistungen und den alten Fahrwerken oft nicht so möglich ist, wie ich mir dieses wünsche. Deshalb schlägt mein Herz insbesondere für Youngtimer, und hier im Besonderen für potente Enduros.

Mehr zur Motorrad-Frühgeschichte von Hans Peter
gibt es >>>
hier


Moto-Cross in Müggenhausen 1981. Es war das erste Moto-Cross-Rennen des Motorsportclubs Weilersswist überhaupt. Damals
gingen noch zwei Klassen mit Enduro-Motorrädern an den Start. Ich startete mit der Yamaha XT 500 in der Klasse „über 250 ccm“


Suzuki TS 250. 1975 war das eine leichte, stabile und schnelle Enduro, mit der ich von 1975 bis 1979 hervorragend im Gelände toben konnte


Garagenwinkel 1978. 150er Express in Teilen

Die vielen Motorräder aus den 50er Jahren, die ich von 1973 bis 1990 besaß, ohne sie je richtig gefahren zu haben, sind hier aus Platzgründen nicht aufgeführt.

Meine Motorradbeziehungen im Überblick:

1972 NSU-Quickly N und Victoria TS 50,

1973 zusätzlich Kreidler RS und Maico MC 250,


Yamaha DS 7 im Jahre 1974 vor dem Haus meines Nachbarn. Sie war für lange Zeit mein letztes Straßenmotorrad

1974 Yamaha DS 7,
und Moto-Cross-Umbau einer DKW RT 125,

1975 Suzuki TS 250,

März 1979 bis September 1979 Yamaha DT 400 MX,

September 1979 Yamaha DT 175 MX
und MZ TS 250,

1981 Yamaha XT 500,

1983 Yamaha DT 175 MX,

1985 ging ich eine noch engere Beziehung mit einer lieben Frau ein, mit der ich seit 1986 verehelicht bin. Diesen Lebensumständen passte ich auch meine Motorräder an:

1986 Yamaha DT 400 MX
und kurze Zeit Honda CX 500

1989 BMW R 80 G/S,

2002 Yamaha XT 350 und Suzuki SV 650,

seit 2004 ist Frau Margret wird stolze Eigentümerin einer NSU Quickly S

2006 Yamaha XT 350 und Suzuki SV 1000,

Seit 2008 Yamaha XT 350, Suzuki SV 1000 und
BMW G 650 Xmoto.
Ende 2011 erweiterte ich diesen Fuhrpark noch um eine Zündapp C 50 Super und eine BMW F 650




BMW R 80 G/S bereitete mir lange Jahre Freude

Heute

In Anlehnung an die Geländefreuden meiner frühen Jahre erwarb ich 2002 zusätzlich eine Yamaha XT 350, Bauj. 1985. Eigentlich hatte ich beim Kauf des Motorrades nicht mit der aufwändigen Sanierung gerechnet, die letztendlich erforderlich war und mich ein Mehrfaches des Kaufpreises nochmals kostete. Mit dem Zeitaufwand hätte ich auch gut und gerne ein Vorkriegsmotorrad restaurieren können. Da die XT 350 relativ selten in Deutschland verkauft wurde, hatte ich mich dennoch auf sie eingelassen. Zudem handelt es sich hier um einen richtigen Spaßmacher. Zwar ist der Motor für heutige Begriffen recht klein, doch mit seinen potenten 27 PS hat er mit den nur ca. 135 kg Motorradgewicht zuzüglich meinen inzwischen 80 kg ein leichtes Spiel auf kleinen Eifelsträßchen.


 Yamaha XT 350, Bj. 1985 im Jahre 2004

Link zum Testbericht >>>hier


 SV 650 im Sommer 2006

2002 meinte ich jedoch, mir mal wieder was „Japanisches“ zulegen zu müssen: Die Suzuki SV 650 begeisterte mich sehr mit ihrem Motorcharakter und dem agilen Handling.


Im September 2006 ersetzte ich die SV 650 durch eine SV 1000:
Ein Traum von einem Motor in einem handlichen Fahrwerk

Im Spätsommer 2004 erwarb ich schließlich noch
eine NSU Quickly S, die bis zum Mai 2005 eine Vollrestaurierung erlebte.

 


Vor der Restaurierung (Foto des Verkäufers)

 


Nach der Restaurierung kurz vor der zweiten Jungfernfahrt


Die XT 350 soll im Winter 2008/09 eine Überholung des unteren Motors erfahren, sprich vornehmlich Ölpumpe und Kurbelwelle; danach werde ich Sie nur noch für Old- und Youngtimer-ausfahrten des MVC-Brenig verwenden. Sie war mir 2008 mehr und mehr zu schade geworden, um damit kleinste Eifelkurven zu feilen.

Im November war ich dann so weit, mir zusätzlich eine Einzylinder-BMW für derartige Belange zuzulegen. Eine neue zwar, aber im unmittelbaren Vergleich mit dem Neuen erscheint das, was an den Alten so typisch ist noch augenfälliger.


Die Neue unmittelbar nach ihrer Ankunft im November 2008. Es ist die ideale Feile für Eifelkurven. Bis zum Herbst 2011 habe ich damit sechs Hinterrad- und vier Vorderradreifen verbraucht


Zwar kein Museum, aber hier stehen sie gut


Drei Motorrad-Generationen und ein kleiner Rasenmäher sind nun in der Garage vereint.


Für entspannende Fahrfreuden in den umgebenden Mittelgebirgen bin ich insgesamt bestens gerüstet


Diese Zündapp C 50 Super - ein „Schrebergarten-Mokick“ aus dem Jahre 1975 - kaufte ich im Oktober unserem Clubfreund Hans Adam Schmitz ab. Für Eifelrunden mit meinem Gewicht ist diese besser geeignet als meine Zweigang-Quickly


Kurz vor Weihnachten 2011 wurde der Fuhrpark noch um eine BMW F 650 aus dem Jahre 1997 aufgestockt. Sie ist auch für bequeme weite Touren auf kleinen Sträßchen bestens geeignet und soll die Yamaha XT 350 als Youngtimer ersetzen, denn dafür ist die Yamaha bald zu alt



Text und Fotos: Hans Peter Schneider


Zurück zur Geschichten-Übersicht